Meik Lessig https://lessig.intem.de Eine weitere Führungskräftetraining, Verkaufstrainer und Beratung - INtem Websites Website Fri, 10 Apr 2026 07:07:16 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Entscheidungen erleichtern https://lessig.intem.de/fachartikel/entscheidungen-erleichtern/ Thu, 09 Apr 2026 08:24:31 +0000 https://lessig.intem.de/fachartikel/entscheidungen-erleichtern/ Kunden waren noch nie so gut informiert wie heute. Und trotzdem werden Entscheidungen nicht schneller, oft sogar langsamer getroffen.

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Viel wissen, wenig entscheiden

Kunden waren noch nie so gut informiert wie heute. Und trotzdem werden Entscheidungen nicht schneller, oft sogar langsamer getroffen. Viele Führungskräfte im Verkauf beobachten derzeit ein widersprüchliches Bild: Gespräche verlaufen auf hohem Niveau, Kunden kennen den Markt, stellen gezielte Fragen und wirken vorbereitet. Gleichzeitig ziehen sich Projekte, Anforderungen bleiben unscharf oder verändern sich, und Entscheidungen werden immer wieder verschoben.

Der Grund liegt in der Art, wie heute gekauft wird: Information ist jederzeit verfügbar. Kunden bauen sich ihr Wissen aus unterschiedlichsten Quellen auf: Fachartikel, Anbieter-Webseiten, interne Diskussionen, externe Empfehlungen. Was dabei häufig fehlt, ist eine klare Ordnung dieser Informationen. Es entsteht ein breites Bild, aber kein klarer Fokus.

Für Vertriebsleiter bedeutet das eine spürbare Veränderung im Alltag. Teams, die weiterhin stark auf Argumentation setzen, stoßen zunehmend an Grenzen. Kunden hören zu, nicken, stellen weitere Fragen und bleiben dennoch unentschlossen. Gespräche werden länger, Prozesse dauern länger an, ohne dass echte Fortschritte entstehen.

Ein interessanter Effekt zeigt sich dabei immer häufiger: Je mehr Informationen im Raum stehen, desto schwieriger wird es für Kunden, Prioritäten zu setzen. Diskussionen drehen sich im Kreis, weil jeder Beteiligte einen anderen Aspekt für wichtig hält. Entscheidungen werden vertagt, weil noch „ein letzter Punkt“ geklärt werden soll. Genau hier entsteht eine neue Aufgabe für den Vertrieb. Verkäufer gewinnen an Bedeutung, wenn sie helfen, Komplexität zu reduzieren. Sie strukturieren Gespräche, bringen Ordnung in unterschiedliche Sichtweisen und lenken den Blick auf das, was für den Kunden wirklich zählt.

Meine Anregung heute deshalb:
Bitten Sie den Kunden im Gespräch einmal, die Situation in einem Satz zu beschreiben: „Wenn Sie es intern ganz einfach erklären müssten: Worum geht es bei diesem Thema eigentlich?“

Diese Frage wirkt oft überraschend stark. Unklare, komplexe Anforderungen werden plötzlich greifbar. Und Sie merken sofort, ob der Kunde selbst schon Klarheit hat oder noch mitten im Denkprozess steckt.

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Wenn Verkäufer zu beschäftigt sind https://lessig.intem.de/fachartikel/wenn-verkaeufer-zu-beschaeftigt-sind/ Wed, 25 Mar 2026 10:25:41 +0000 https://lessig.intem.de/fachartikel/wenn-verkaeufer-zu-beschaeftigt-sind/ Aktivität erzeugt Beschäftigung – Wirkung erzeugt Entscheidungen. Der Unterschied zwischen beidem wird im Alltag häufig übersehen, weil Aktivität sichtbar ist und Wirkung erst später messbar wird. Ein Verkäufer kann eine Woche voller Termine haben und trotzdem keinen einzigen Schritt näher an einen Abschluss kommen.

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Warum Aktivität nicht automatisch Erfolg bedeutet. Wie Vertriebsleiter echte Wirkung von reiner Aktivität unterscheiden


Aktivität erzeugt Beschäftigung – Wirkung erzeugt Entscheidungen. Der Unterschied zwischen beidem wird im Alltag häufig übersehen, weil Aktivität sichtbar ist und Wirkung erst später messbar wird. Ein Verkäufer kann eine Woche voller Termine haben und trotzdem keinen einzigen Schritt näher an einen Abschluss kommen.

Warum erfahrene Verkäufer besonders gefährdet sind

Interessanterweise betrifft dieses Problem häufig gerade erfahrene Verkäufer. Sie kennen ihre Kunden, pflegen viele Kontakte und reagieren schnell auf Anfragen. Dadurch entsteht ein voller Arbeitsalltag. Doch genau dieser Alltag kann dazu führen, dass sich Gespräche um bestehende Beziehungen drehen, ohne dass daraus neue Projekte hervorgehen.

Das Gefühl von Produktivität bleibt erhalten. Der Fortschritt im Verkaufsprozess bleibt aus. Vertriebsleiter sollten deshalb genauer hinschauen, welche Aktivitäten tatsächlich Bewegung in Deals bringen.

Die entscheidende Frage: Was verändert sich beim Kunden?

Ein hilfreicher Blickwinkel besteht darin, jede Vertriebsaktivität an einfachen Fragen zu messen: Hat sich nach diesem Gespräch beim Kunden etwas verändert? Hat der Kunde neue Informationen bekommen, die intern weitergegeben werden? Gibt es einen klaren nächsten Schritt?

Wenn nach mehreren Kontakten keine dieser Veränderungen sichtbar wird, handelt es sich häufig um Aktivität ohne Wirkung. Diese Unterscheidung ist im Vertriebsalltag entscheidend.

Warum Verkäufer in Aktivität flüchten

Aktivität hat einen psychologischen Vorteil: Sie gibt das Gefühl, produktiv zu sein. Telefonate führen, Termine wahrnehmen oder Angebote erstellen sind klare Aufgaben mit sichtbarem Ergebnis. Wirkung hingegen ist unberechenbarer. Ein Gespräch, das eine Entscheidung auslösen soll, kann scheitern. Ein Kunde kann zögern oder ablehnen. Deshalb bleiben Verkäufer oft unbewusst in Aktivitäten, die wenig Risiko enthalten.

Gespräche über Fortschritt statt über Fleiß

Ein einfacher Weg besteht darin, Teamgespräche zu verändern. Statt nach der Anzahl der Termine oder Angebote zu fragen, lohnt sich eine andere Perspektive. Fragen wie „Welcher Deal hat sich diese Woche wirklich bewegt?“ oder „Wo hat sich beim Kunden etwas verändert?“ lenken die Aufmerksamkeit auf Wirkung.

Meine Anregung heute deshalb:
Für Vertriebsleiter bedeutet das auch, eine Kultur zu schaffen, in der Fortschritt wichtiger ist als reine Aktivität. Verkäufer sollten nicht das Gefühl haben, dass möglichst viele Termine automatisch als Erfolg gelten. Wenn Teams lernen, Aktivitäten danach zu bewerten, ob sie Entscheidungen voranbringen, verändert sich der Fokus im Vertrieb spürbar. Gespräche werden zielgerichteter, Prioritäten klarer.

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Wo sind 2026 die spannendsten Kunden? https://lessig.intem.de/fachartikel/wo-sind-2026-die-spannendsten-kunden-2/ Tue, 17 Mar 2026 13:06:14 +0000 https://lessig.intem.de/?p=3456 Im Vertrieb wird häufig über Gesprächsführung, Argumente und Preisstrategien gesprochen. Dabei übersieht man leicht eine viel grundlegendere Frage: Wo entstehen eigentlich die wirklich interessanten Kunden?

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Warum gute Verkäufer zu anderen Kunden gehen


Im Vertrieb wird häufig über Gesprächsführung, Argumente und Preisstrategien gesprochen. Dabei übersieht man leicht eine viel grundlegendere Frage: Wo entstehen eigentlich die wirklich interessanten Kunden?

Viele Verkäufer investieren ihre Zeit dort, wo es einfach ist, Gespräche zu führen. Unternehmen reagieren auf Anfragen, vereinbaren Termine und hören sich Angebote an. Das fühlt sich zunächst nach Fortschritt an. Doch genau hier liegt oft eine stille Falle im Vertrieb. Gespräche entstehen dort, wo Unternehmen offen für Austausch sind – nicht unbedingt dort, wo sie tatsächlich investieren wollen. Die spannendsten Kunden findet man nämlich häufig an ganz anderen Orten.

Sie tauchen oft dort auf, wo Unternehmen gerade stark beschäftigt sind: bei Wachstumsschritten, strategischen Neuausrichtungen oder organisatorischen Veränderungen. In solchen Phasen stehen Verantwortliche unter Druck, Entscheidungen zu treffen. Neue Projekte entwickeln sich, Prioritäten verschieben sich, Investitionen werden möglich. Genau dort liegen die Chancen, die später zu großen und strategisch wichtigen Aufträgen führen.

Interessant ist dabei eine Beobachtung aus vielen Vertriebsorganisationen: Erfolgreiche Verkäufer verbringen deutlich weniger Zeit mit klassischer Akquise als ihre Kollegen. Sie sprechen stattdessen häufiger mit Menschen, die mitten in Veränderungen stecken – Geschäftsführer, Bereichsleiter oder Projektverantwortliche, die neue Wege suchen. Diese Gespräche wirken oft zunächst unverbindlich. Doch sie schaffen Nähe zu Themen, die später konkrete Projekte werden.

Meine Anregung heute deshalb:
Die spannendsten Kunden tauchen selten in klassischen Leadlisten auf. Sie werden häufig über persönliche Kontakte sichtbar. Empfehlungen, Branchenveranstaltungen oder informelle Gespräche liefern wertvolle Hinweise. Gerade erfahrene Verkäufer wissen, dass ein kurzer Hinweis aus dem Netzwerk oft mehr wert ist als eine lange Liste potenzieller Kontakte. Netzwerke liefern Kontext: Wer investiert, wer plant Veränderungen, wer sucht nach neuen Partnern?

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Wenn Verkäufer nur noch abarbeiten https://lessig.intem.de/fachartikel/wenn-verkaeufer-nur-noch-abarbeiten/ Mon, 02 Mar 2026 14:45:34 +0000 https://lessig.intem.de/fachartikel/wenn-verkaeufer-nur-noch-abarbeiten/ Immer wieder entsteht in Vertriebsteams schleichend ein Zustand, der nach außen stabil wirkt. Die Anläufe sind klar, Zielvorgaben bekannt, Aktivitäten messbar. Verkäufer erledigen ihre Aufgaben zuverlässig. Doch kaum jemand bringt neue Ansätze ein. Es wird selten hinterfragt, ausprobiert oder vorgeschlagen. Gespräche drehen sich um Zahlen, nicht um Ideen.

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Wie Sie wieder mehr Initiative ins Team bringen


Immer wieder entsteht in Vertriebsteams schleichend ein Zustand, der nach außen stabil wirkt. Die Anläufe sind klar, Zielvorgaben bekannt, Aktivitäten messbar. Verkäufer erledigen ihre Aufgaben zuverlässig. Doch kaum jemand bringt neue Ansätze ein. Es wird selten hinterfragt, ausprobiert oder vorgeschlagen. Gespräche drehen sich um Zahlen, nicht um Ideen.

Dieses „Abarbeiten“ ist kein Zeichen von Faulheit. Es entsteht oft aus dauerhaftem Druck, engen Zielvorgaben und ständiger Bewertung. Wer ständig gemessen wird, konzentriert sich auf das, was messbar ist. Das führt zu Sicherheit, aber auch zu Stillstand.

Woran Sie fehlende Initiative erkennen

Initiative zeigt sich in kleinen Dingen: in zusätzlichen Fragen im Teammeeting, in Vorschlägen zur Verbesserung eines Angebots, in neuen Wegen der Ansprache. Wenn solche Impulse seltener werden, lohnt sich Aufmerksamkeit.

Wie Initiative entsteht

Initiative entsteht dort, wo Gestaltungsspielraum vorhanden ist. Wenn jeder Schritt vorgegeben oder bewertet wird, sinkt die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Verkäufer halten sich an das Erwartbare.

Hier lohnt sich eine ehrliche Reflexion: Wie viel Freiheit geben Sie Ihrem Team bei der Gestaltung von Gesprächen, Angeboten oder Kundenstrategien? Wo ist Experimentieren erlaubt?

Gespräche verändern und Energie zurückholen

Ein wirksamer Hebel liegt in der Gesprächsführung. Statt ausschließlich über Zielerreichung zu sprechen, können Sie bewusst Fragen stellen wie: „Was würden Sie in Ihrem Gebiet anders angehen, wenn Sie komplett frei entscheiden könnten?“ Solche Fragen öffnen Räume. Sie signalisieren Interesse an Ideen, nicht nur an Ergebnissen. Wenn Vorschläge ernst genommen und getestet werden, steigt die Beteiligung. Auch kleine Pilotprojekte helfen. Geben Sie einzelnen Verkäufern die Möglichkeit, eine neue Ansprache oder ein anderes Angebotsformat auszuprobieren.

Erfolge sichtbar machen

Initiative braucht Resonanz. Wenn neue Ideen untergehen oder nicht wahrgenommen werden, verliert das Team schnell die Motivation, sich einzubringen. Machen Sie daher nicht nur Abschlüsse sichtbar, sondern auch neue Ansätze, mutige Versuche und kreative Lösungen. Wer merkt, dass Engagement gesehen wird, bringt sich eher ein.

Meine Anregung heute deshalb:
Führen Sie einmal im Monat eine „Chef-freie Ideenrunde“ ein. Sie verlassen bewusst den Raum, und das Team diskutiert 30 Minuten lang eine einzige Frage: „Was würden wir sofort ändern, wenn niemand es bewerten würde?“ Lassen Sie sich anschließend nur die drei wichtigsten Punkte präsentieren – ohne Diskussion, ohne sofortige Bewertung. Allein die Erfahrung, unzensiert denken zu dürfen, setzt oft mehr Energie frei als ein Motivationsgespräch.

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Entscheidungsprozesse beim Kunden beschleunigen https://lessig.intem.de/fachartikel/entscheidungsprozesse-beim-kunden-beschleunigen/ Mon, 23 Feb 2026 08:26:26 +0000 https://lessig.intem.de/fachartikel/entscheidungsprozesse-beim-kunden-beschleunigen/ Viele Verkaufsleiter erleben es täglich: Gespräche laufen gut, das Angebot ist sauber ausgearbeitet, der Kunde signalisiert ernsthaftes Interesse – und dann heißt es wieder: „Wir stimmen uns intern noch ab.“ Wochen vergehen. Entscheidungen ziehen sich. Projekte bleiben in der Schwebe.

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Warum Abschlüsse 2026 länger dauern


Viele Verkaufsleiter erleben es täglich: Gespräche laufen gut, das Angebot ist sauber ausgearbeitet, der Kunde signalisiert ernsthaftes Interesse – und dann heißt es wieder: „Wir stimmen uns intern noch ab.“ Wochen vergehen. Entscheidungen ziehen sich. Projekte bleiben in der Schwebe.

Diese Entwicklung spiegelt eine Veränderung wider. Unternehmen haben in den letzten Jahren ihre internen Kontrollmechanismen ausgebaut. Laut dem „Global Risk Management Survey 2025“ von Aon sehen über 70 Prozent der Unternehmen wirtschaftliche Unsicherheit als zentrales Geschäftsrisiko. Die Folge sind zusätzliche Prüfschleifen, Budgetfreigaben auf mehreren Ebenen und engere Abstimmungen zwischen Fachbereich, Einkauf und Finanzabteilung.

Für den Vertrieb bedeutet das eine klare Verschiebung: Der Engpass liegt weniger im Verkaufsgespräch, sondern in der internen Entscheidungsfindung beim Kunden. Während früher ein überzeugter Fachentscheider oft ausreichte, braucht es heute breitere Zustimmung. Jede zusätzliche Person im Prozess bringt eigene Fragen, eigene Risiken und eigene Prioritäten ein.

Diese Kombination aus stärkerer Kontrolle, mehr Beteiligten und intensiver interner Diskussion verlängert Entscheidungsprozesse spürbar. Für Verkaufs- und Vertriebsleiter entsteht daraus eine neue Führungsaufgabe. Erfolgreicher Vertrieb bedeutet 2026, interne Abstimmungsprozesse beim Kunden zu verstehen und aktiv zu begleiten. Es reicht nicht, ein überzeugendes Angebot zu präsentieren. Entscheidend ist, ob Ihr Ansprechpartner intern argumentieren kann, ob Kriterien klar sind und ob die nächsten Schritte verbindlich geplant werden.

Meine Anregung heute deshalb:
Bitten Sie Ihren Ansprechpartner, Ihnen den internen Entscheidungsprozess einmal aus seiner Sicht „als Geschichte“ zu erzählen: „Wenn alles normal läuft – wie bewegt sich unser Thema konkret durch Ihr Unternehmen?“ Diese Frage bringt oft mehr Klarheit als jede formale Abfrage von Rollen und Gremien. Sie hören, wer wirklich Einfluss hat, wo typischerweise Verzögerungen entstehen und an welcher Stelle Projekte hängen bleiben. Gleichzeitig merkt Ihr Ansprechpartner selbst, wo der Prozess unscharf ist, und wird offener für Ihre Unterstützung.

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Dauerhafter Druck, schwindende Energie https://lessig.intem.de/fachartikel/dauerhafter-druck-schwindende-energie/ Mon, 02 Feb 2026 13:01:51 +0000 https://lessig.intem.de/fachartikel/dauerhafter-druck-schwindende-energie/ Überlastung im Vertrieb wird selten offen angesprochen. Gerade erfahrene Verkäufer haben gelernt, Druck auszuhalten und Probleme nicht nach außen zu tragen. Sie funktionieren, liefern ab und vermeiden es, Schwäche zu zeigen.

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Wie Sie stille Überlastung in Ihrem Team erkennen


Überlastung im Vertrieb wird selten offen angesprochen. Gerade erfahrene Verkäufer haben gelernt, Druck auszuhalten und Probleme nicht nach außen zu tragen. Sie funktionieren, liefern ab und vermeiden es, Schwäche zu zeigen. In wirtschaftlich angespannten Zeiten verstärkt sich dieses Verhalten. Wer Sorge um seinen Platz im Team hat, meldet sich nicht krank, klagt nicht und zieht sich nicht zurück – zumindest nicht sichtbar.

Die typischen Warnsignale

Bei Überlastung verändert sich das Verhalten oft unauffällig schrittweise. Verkäufer wirken sachlicher, distanzierter, weniger neugierig. Gespräche werden korrekt geführt, aber ohne innere Spannung. Die Bereitschaft, neue Ansätze auszuprobieren, sinkt. Rückfragen werden knapper und Diskussionen vermieden.

Ein weiteres Signal ist eine veränderte Selbstorganisation. Aufgaben werden abgearbeitet und Termine reihen sich aneinander. Nach außen sieht das nach hoher Disziplin aus. Tatsächlich fehlt oft die Energie, bewusst zu steuern.

Auch die Sprache liefert Hinweise. Wenn Verkäufer häufiger von „müssen“, „durchhalten“ oder „einfach abarbeiten“ sprechen, lohnt es sich hinzuhören. Diese Begriffe deuten auf innere Erschöpfung hin, nicht auf mangelnde Motivation.

Stille Überlastung zeigt sich früh in qualitativen Aspekten: Gesprächsqualität, Eigeninitiative, Lernbereitschaft. Verkäufer, die unter Dauerbelastung stehen, halten ihre Leistung, reduzieren aber ihre emotionale Beteiligung. Das ist kurzfristig stabil, langfristig aber riskant.

Wirksame Führung beginnt hier mit Beobachtung: Wie verändert sich das Verhalten einzelner Teammitglieder über Wochen hinweg? Wer zieht sich aus Diskussionen zurück? Wer arbeitet nur noch Aufgabenlisten ab? Wer zeigt weniger Freude an Erfolgen?

Gespräche, die entlasten, statt Druck zu erzeugen

Viele Mitarbeiter vermeiden es, Überlastung anzusprechen, weil sie negative Konsequenzen befürchten. Deshalb entscheidet die Art der Gespräche. Statt nach Leistung oder Zielerreichung zu fragen, helfen offenere Einstiege.

Ein Beispiel: „Was kostet Sie aktuell am meisten Energie?“ Diese Frage signalisiert Interesse ohne Bewertung. Sie öffnet Raum für ehrliche Antworten, ohne sofort Lösungen zu verlangen. Wichtig ist, zuzuhören und nicht reflexartig zu optimieren. Oft reicht es, Belastungen sichtbar zu machen, um erste Entlastung zu schaffen.

Meine Anregung heute deshalb:
Achten Sie als Führungskraft bewusst auf das, was nicht mehr passiert. Wenn ein Mitarbeiter seltener lacht, weniger Fragen stellt oder kaum noch widerspricht, ist das oft ein früheres Warnsignal als jede sinkende Kennzahl. Energieverlust zeigt sich zuerst im Wegfall von Lebendigkeit – lange bevor Leistung sichtbar nachlässt.

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Entscheidungsangst https://lessig.intem.de/fachartikel/entscheidungsangst/ Fri, 16 Jan 2026 12:16:33 +0000 https://lessig.intem.de/fachartikel/entscheidungsangst/ Noch nie war Entscheiden im B2B so schwierig wie heute. Das liegt nicht an mangelnden Informationen. Davon haben Entscheider mehr als genug. Es liegt auch nicht am Preis allein. Vielmehr beobachten viele Vertriebsleiter heute ein neues Phänomen: Kunden sehen den Nutzen, verstehen das Angebot, erkennen die Dringlichkeit – und kommen trotzdem nicht ins Handeln.

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Wenn der Kunde nichts falsch machen will


Noch nie war Entscheiden im B2B so schwierig wie heute. Das liegt nicht an mangelnden Informationen. Davon haben Entscheider mehr als genug. Es liegt auch nicht am Preis allein. Vielmehr beobachten viele Vertriebsleiter heute ein neues Phänomen: Kunden sehen den Nutzen, verstehen das Angebot, erkennen die Dringlichkeit – und kommen trotzdem nicht ins Handeln.

Für den Verkauf und den Vertrieb hat das weitreichende Folgen. Mehr Argumente, bessere Präsentationen oder häufigeres Nachfassen führen oft zu weiterem Zögern. Kunden geraten in eine Art inneren Stillstand: Sie wollen entscheiden, trauen sich aber nicht, Verantwortung zu übernehmen.

In diesem Moment hilft ein Perspektivwechsel, den viele Vertriebsteams noch nicht vollzogen haben: Verkaufen bedeutet heute, Sicherheit zu geben. Sicherheit im Sinne von Überschaubarkeit, Absicherung und gemeinsamer Verantwortung.

Gerade 2026, in einem Umfeld aus Budgetzurückhaltung, längeren Freigabeprozessen und stärkerer interner Abstimmung, wird diese Fähigkeit zu einem echten Wettbewerbsvorteil. Vertriebsteams, die Entscheidungsprozesse moderieren können, statt nur Angebote zu präsentieren, sind im Vorteil. Sie verlieren weniger Zeit, verbrennen weniger Energie und erzielen mehr Abschlüsse.

Meine Anregung heute deshalb:
Wenn Sie spüren, dass ein Kunde innerlich zustimmt, aber zögert, drehen Sie die Dynamik bewusst um. Sagen Sie nicht: „Wann können wir entscheiden?“, sondern zum Beispiel:„Lassen Sie uns bewusst eine Nacht darüber schlafen – und morgen nur noch klären, was Sie noch abhält.“ Das nimmt Druck aus dem Moment und signalisiert Sicherheit. Gleichzeitig schaffen Sie einen klaren nächsten Schritt.

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Preisverhandlung https://lessig.intem.de/fachartikel/preisverhandlung/ Wed, 07 Jan 2026 12:36:08 +0000 https://lessig.intem.de/?p=2963 Die entscheidende Veränderung im Verkaufsalltag: Preisgespräche beginnen oft schon, bevor überhaupt über Inhalte gesprochen wurde. Viele Kunden wollen heute „mal eben“ einen Preis hören, um eine grobe Orientierung zu haben – manchmal schon im Erstkontakt. Verkäufer, die sich darauf einlassen, geraten leicht in Erklärungsnot oder wirken unsicher.

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Wie Sie Preisgespräche von Anfang an souverän führen


Die entscheidende Veränderung im Verkaufsalltag: Preisgespräche beginnen oft schon, bevor überhaupt über Inhalte gesprochen wurde. Viele Kunden wollen heute „mal eben“ einen Preis hören, um eine grobe Orientierung zu haben – manchmal schon im Erstkontakt. Verkäufer, die sich darauf einlassen, geraten leicht in Erklärungsnot oder wirken unsicher. Souveränität bedeutet deshalb vor allem eines: den Preis aktiv einzuführen, statt sich treiben zu lassen. Ein kleiner Satz macht oft den Unterschied: „Ich kann Ihnen gern einen Preis nennen. Damit er für Sie sinnvoll ist, muss ich zuerst zwei Fragen klären …“ Dieser Ansatz nimmt Druck aus der Situation. Der Verkäufer bestimmt die Spielregeln und stellt sicher, dass der Kunde versteht, wofür er zahlen soll.

Vorbereitung statt Reaktion

Viele Verhandler gehen in Preisgespräche ohne klare Strategie. Sie kennen zwar den Listenpreis, aber nicht die entscheidenden Punkte dahinter: Was darf ich abgeben? Was nicht? Wo liegt unsere unterste Grenze? Welche Argumente passen zu welchem Kundentyp? Eine durchdachte Vorbereitung führt dazu, dass der Verkäufer im Gespräch nicht im Kopf rechnen muss oder spontan Zugeständnisse macht. Er hat Zahlen, Nutzenargumente und Vergleiche griffbereit. Und er weiß, welche Preisposition er erreichen will. Verkäufer, die sich gedanklich auf Preisgespräche vorbereiten, treten sichtbar ruhiger auf. Kunden spüren das.

Vom Preis zur Wirkung

Je konkreter der Nutzen formuliert ist, desto weniger Raum bekommt der reine Preisvergleich. Wenn ein Maschinenbauer sagen kann, dass der Kunde durch die Lösung im nächsten Jahr 90 Stunden Rüstzeit spart, wirkt ein Preis von 12.000 Euro völlig anders, als wenn er nur sagt: „Das Paket kostet 12.000 Euro.“ Ein guter Satz für jede Preisverhandlung lautet daher: „Lassen Sie uns den Preis nicht isoliert betrachten, sondern im Zusammenhang mit dem Ergebnis, das Sie erreichen wollen.“

Preiswiderstand ist oft nur ein Test

Einkäufer sind Profis darin, den Preis zu hinterfragen. Viele Verkäufer reagieren darauf mit Rechtfertigung. Das wirkt unsicher. Deutlich souveräner ist es, den Einwand fast beiläufig anzunehmen und dann weiterzuführen. Wenn ein Kunde sagt: „Das ist aber teuer“, wirkt eine nüchterne Antwort stärker als eine lange Erklärung: „Das verstehe ich. Lassen Sie uns kurz prüfen, ob der Preis im Verhältnis zu dem Ergebnis steht, das Sie erreichen wollen.“ Das Gespräch bleibt offen, ohne defensive Haltung. Viele Preisproteste sind reine Routine. Kunden testen, ob der Preis plötzlich wackelt. Je klarer ein Verkäufer bleibt, desto schneller verschwindet der Widerstand.

Meine Anregung heute deshalb:
Wenn ein Kunde den Preis infrage stellt, reagieren viele Verkäufer mit neuen Argumenten oder einem Rabattangebot. Drehen Sie das Muster einmal um und stellen Sie eine unerwartete Frage wie: „Angenommen, Sie entscheiden sich für uns – worin sehen Sie persönlich den größten Nutzen dieser Lösung?“ In dem Moment beginnt der Kunde, den Wert selbst auszusprechen. Das hat zwei Effekte: Erstens stärkt es die Überzeugungskraft seiner eigenen Worte mehr als jede externe Argumentation. Zweitens verschiebt sich das Gespräch weg vom Preis und hin zum Nutzen.

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So navigieren Sie Buying Center mit fünf oder mehr Beteiligten https://lessig.intem.de/fachartikel/so-navigieren-sie-buying-center-mit-fuenf-oder-mehr-beteiligten/ Mon, 22 Dec 2025 10:42:00 +0000 https://lessig.intem.de/fachartikel/so-navigieren-sie-buying-center-mit-fuenf-oder-mehr-beteiligten/ Die Zeiten, in denen Verkäufer einen einzelnen Entscheider überzeugen mussten, sind vorbei. Kaufentscheidungen im B2B-Bereich sind nur noch selten das Resultat eines alleinigen Entscheiders: Vielmehr funktioniert der Prozess über Teams und Gremien, die gemeinsam den Weg einer Investition bestimmen.

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Unsichtbare Gegner


Die Zeiten, in denen Verkäufer einen einzelnen Entscheider überzeugen mussten, sind vorbei. Kaufentscheidungen im B2B-Bereich sind nur noch selten das Resultat eines alleinigen Entscheiders: Vielmehr funktioniert der Prozess über Teams und Gremien, die gemeinsam den Weg einer Investition bestimmen. Laut aktuellen Branchendaten umfasst eine typische B2B-Buying Group heute bis zu 10 oder 11 Personen – und bei größeren Projekten können es bis zu 15 Beteiligte sein.

Für Vertriebs- und Verkaufsleiter hat das Konsequenzen. Die klassische Vorstellung eines geradlinigen Gesprächs mit einem einzigen Entscheider funktioniert nicht mehr. Erfolgreiche Teams müssen heute verstehen, wie Buying Center aufgebaut sind, welche Rollen sie spielen und wie sie auf unterschiedliche Interessen eingehen. Es geht nicht mehr nur um „den Pitch“ – es geht um das Einbinden, Moderieren und Navigieren in einer Gruppe von Menschen mit unterschiedlichen Erwartungen.

Das bedeutet: Verkäufer müssen sich nicht nur fachlich auskennen, sondern zunehmend als Moderatoren handeln. Sie müssen die Dynamiken zwischen technischen, finanziellen und fachlichen Interessen verstehen und in der Lage sein, diese vielfältigen Perspektiven zu einer gemeinsamen Entscheidung zusammenzuführen. Teams, die diese Fähigkeit entwickeln, verkürzen nicht nur Entscheidungszyklen, sie erhöhen auch ihre Abschlussquoten und bauen stabilere Kundenbeziehungen auf.

Doch wie gelingt das in der Praxis? Welche Techniken helfen, wenn unterschiedliche Ziele und Befürchtungen aufeinandertreffen? Welche unsichtbaren Gegner arbeiten gegen den Abschluss? Und wie lässt sich ein Buying Center strategisch analysieren und systematisch beeinflussen?

Meine Anregung heute deshalb:
In vielen Buying Centern gibt es (Mit-)Entscheider, die kaum etwas sagen – und genau diese Personen beeinflussen die Entscheidung oft stärker, als Verkäufer ahnen. Während laute Teilnehmer Meinungen äußern, wirken stille Mitglieder im Hintergrund: Sie flüstern Risiken, Zweifel oder interne Vorbehalte in das Team erst nach Ihrem Termin. Deshalb lohnt sich eine ungewöhnliche Vorgehensweise: Identifizieren Sie bewusst die leisesten Personen im Raum und stellen Sie ihnen individuell eine einzige Frage: „Welche Bedenken haben Sie, die bisher niemand ausgesprochen hat?“ Immer wieder kommen hier Antworten, die sonst verborgen geblieben wären.

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Psychologische Sicherheit im Vertrieb https://lessig.intem.de/fachartikel/psychologische-sicherheit-im-vertrieb/ Mon, 01 Dec 2025 14:10:36 +0000 https://lessig.intem.de/fachartikel/psychologische-sicherheit-im-vertrieb/ Vertriebsteams gelten oft als tough, zielorientiert und belastbar. Doch genau das hindert sie manchmal daran, offen über Fehler und Unsicherheiten zu sprechen. Viele Verkäufer verschweigen Probleme, aus Angst, Schwäche zu zeigen oder unter Druck zu geraten.

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Wie Sie ein Team führen, das Fehler offen anspricht und dadurch schneller lernt


Tipp 1: Offene Kommunikation beginnt bei der Führungskraft

Ein Team wird nur so offen, wie die Führungskraft es vormacht. Vertriebler beobachten sehr genau, wie Sie als Führungskraft mit Fehlern umgehen. Entscheidend ist daher, dass Sie selbst transparent über Unsicherheiten sprechen oder eigene Fehlentscheidungen reflektieren.

Ein Satz wie: „Ich habe diese Prognose falsch eingeschätzt – lassen Sie uns gemeinsam analysieren, warum“ wirkt stärker als jede Motivationsrede. Damit signalisieren Sie: Fehler sind kein Makel, sondern Information.

Tipp 2: Fehleranalyse ohne Schuldzuweisung

Viele Vertriebsmeetings gleiten unbewusst in Schuldzuschreibungen ab: „Warum haben Sie den Deal verloren?“ – „Warum wurde das Ziel verfehlt?“

Solche Fragen erzeugen Druck, aber keinen Erkenntnisgewinn. Setzen Sie stattdessen auf neutrale, lernorientierte Fragen:

  • „Welche Annahme hat sich als falsch herausgestellt?“
  • „Welche Signale haben wir übersehen?“
  • „Was würden wir heute anders machen?“

Das verändert sofort die Denkweise: vom Verteidigen zum Verstehen.

Tipp 3: Erfolgs- und Misserfolgsstorys ritualisieren

In vielen Teams werden Erfolge gefeiert – Misserfolge jedoch verschwiegen. Das erzeugt Verzerrung: Niemand sieht echte Muster, niemand lernt aus realen Risiken. Führen Sie regelmäßige kurze „Lernrunden“ ein, in denen je ein Beispiel aus beiden Kategorien vorgestellt wird:

  • Ein Erfolg, bei dem klar wird, warum er gelang
  • Ein Fehlschlag, bei dem offen gesagt wird, welche Hypothesen nicht stimmten.

Der Effekt: Ihr Team sammelt praktisch verwertbares Wissen aus echten Situationen – und verliert die Angst davor, Schwächen zu zeigen.

Tipp 4: Sicherheit macht mutig – und Mut macht schneller

Psychologische Sicherheit bedeutet nicht, alles weichzuspülen. Im Gegenteil: Sie schafft die Grundlage für mutiges Verhalten. Verkäufer, die keine Angst vor Fehlern haben, probieren neue Gesprächseinstiege aus, stellen kritische Fragen im Kundengespräch früher, melden Risiken rechtzeitig und sagen klar, wenn eine Chance überschätzt wird.

Meine Anregung heute deshalb:
Wenn Sie psychologische Sicherheit stärken wollen, müssen Sie Verhalten bestärken – nicht nur Resultate. Loben Sie Mitarbeiter nicht nur, wenn ein Deal gewonnen wird, sondern auch, wenn sie offen und frühzeitig Risiken melden oder eine falsche Einschätzung korrigieren. Beispiel: „Danke, dass Sie den Kunden realistisch eingestuft haben. Das spart uns Zeit und Fokus.“ So entsteht eine Kultur, in der Offenheit und nicht das Verschweigen belohnt wird.

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